Melde dich an und führe deinen Nachhaltigkeits-Check noch heute durch! Registrieren | Anmelden

NachhaltigkeitsheldenNachhaltigkeitshelden

Finance

Dein Geld. Deine Wirkung.

Vom Girokonto bis zum ETF: Wir zeigen dir, was nachhaltige Finanzprodukte ausmacht und worauf du achten solltest. Denn Nachhaltigkeit und Rendite müssen sich nicht ausschließen.

Kennzahlen

  • 3,6 Bio. €

    halten private Haushalte in Deutschland als Bargeld und Bankeinlagen

    Quelle: Deutsche Bundesbank, Stand: 2. Quartal 2026

  • über 620 Mrd. €

    zusätzliche Investitionen pro Jahr braucht die EU für Green Deal und REPowerEU

    Quelle: EU-Kommission, Strategische Vorausschau 2023

  • 1,19 Bio. US-$

    an Finanzierungen für die fossile Energieversorgung arrangierten Banken 2025 weltweit – etwas mehr als für CO₂-arme Energie (1,15 Bio. US-$)

    Quelle: BloombergNEF, Stand: September 2026

Privates Kapital als Hebel für die nachhaltige Transformation

Billionen Euro liegen auf Konten – oft kaum verzinst und ohne dass klar ist, was damit finanziert wird. Dabei braucht der Umbau unserer Wirtschaft genau dieses Kapital.

Der Umbau zu einer klimafreundlichen Wirtschaft braucht Kapital – und ein Teil davon liegt bei dir. Mit der Wahl deiner Bank, deines Depots oder deiner Versicherung entscheidest du mit, wofür dein Geld eingesetzt wird. Kleine Schritte, die sich summieren.

Schlafendes Kapital

Rund 3,6 Billionen Euro halten private Haushalte in Deutschland als Bargeld und Bankeinlagen. Etwas mehr als zwei Drittel davon sind Bargeld und täglich fällige Einlagen, die im Schnitt kaum Zinsen bringen.

Quellen: Deutsche Bundesbank (Stand: 2. Quartal 2026); EZB-Zinsstatistik (August 2026)

Klimafinanzierung

Über 620 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr braucht die EU laut EU-Kommission, um die Ziele von Green Deal und REPowerEU zu erreichen. Der weitaus größte Teil muss aus privaten Mitteln kommen.

Quelle: EU-Kommission, Strategische Vorausschau 2023

Banken entscheiden mit

Mit deinem Guthaben arbeitet deine Bank – konventionelle Banken können damit auch Geschäfte finanzieren, die du nicht unterstützen würdest, etwa fossile Energien. Nachhaltige Banken binden sich an feste ökologische und soziale Kriterien; einige legen sogar offen, an welche Unternehmen und Projekte sie Kredite vergeben.

Nachhaltigkeit und Rendite müssen sich nicht ausschließen

Drei verbreitete Mythen über nachhaltige Geldanlage – und was dahintersteckt.

Mythos

„Nachhaltige Fonds bringen weniger Rendite.“

Fakt

Ein pauschaler Nachteil lässt sich nicht belegen: In einer Auswertung von über 1.000 Studien fanden 59 % der Untersuchungen zu Geldanlagen eine gleiche oder bessere risikobereinigte Wertentwicklung als bei konventionellen Ansätzen, nur 14 % eine schlechtere. Wie sich ein einzelnes Produkt entwickelt, hängt aber von Zeitraum, Strategie und Kosten ab – die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Quelle: Whelan, Atz & Clark (2021), NYU Stern Center for Sustainable Business & Rockefeller Asset Management

Mythos

„Als Einzelperson kann ich sowieso nichts bewegen.“

Fakt

Deine Bank arbeitet mit deinem Guthaben – Kundeneinlagen sind für Banken eine zentrale Refinanzierungsquelle. Bei einer nachhaltigen Bank unterstützt du damit ein Kreditgeschäft, das sich an ökologischen und sozialen Kriterien ausrichtet. Und viele Einzelentscheidungen zusammen zeigen Banken und Anbietern, wofür es Nachfrage gibt.

Mythos

„Nachhaltig anlegen ist kompliziert.“

Fakt

Vom nachhaltigen Tagesgeldkonto bis zum Artikel-9-Fonds gibt es Produkte für jeden Erfahrungsstand. Auf unserer Plattform erklären wir die wichtigsten Begriffe und geben dir einen Überblick über Produkte und ihre Nachhaltigkeitsmerkmale – die Entscheidung triffst du selbst.

So einfach startest du nachhaltig

Keine radikalen Veränderungen nötig – schon kleine Schritte machen einen Unterschied.

  1. Informieren

    Verstehe, was nachhaltige Finanzprodukte ausmacht und was Begriffe wie ESG, Artikel 8 und 9 oder Siegel wie das FNG-Siegel bedeuten.

  2. Bank wechseln

    Ein Giro- oder Tagesgeldkonto bei einer nachhaltigen Bank ist ein einfacher erster Schritt. Tagesgeld ist meist kostenlos, für Girokonten fallen oft Gebühren an – vergleiche die Konditionen.

  3. Investieren

    Du möchtest langfristig Vermögen aufbauen? Informiere dich über nachhaltige ETFs, Fonds oder Anleihen – und wäge Chancen, Risiken und Kosten sorgfältig ab.

  4. Überprüfen

    Prüfe regelmäßig, ob deine Geldanlagen noch zu deinen Nachhaltigkeitszielen passen – Produkte, Kriterien und Regeln ändern sich.

Nachhaltige Finanzprodukte im Überblick

Erkunde die wichtigsten Kategorien – von alltäglichen Konten bis zu nachhaltigen Kapitalanlagen.

  • Girokonto

    Dein Alltagskonto bei einer Bank, die Kredite nach ökologischen und sozialen Kriterien vergibt.

    Einsteigerfreundlich
  • Tagesgeld

    Jederzeit verfügbare Rücklage mit variablem Zins – gesetzlich bis 100.000 € je Kund:in und Bank abgesichert.

    Niedrigschwellig
  • Festgeld

    Fester Zins für eine feste Laufzeit – dafür ist dein Geld bis zum Ende der Laufzeit gebunden.

    Sicherheitsorientiert
  • Depot

    Dein Wertpapierdepot – zum Beispiel bei einer nachhaltigen Bank – für ETFs, Fonds, Aktien und Anleihen.

    Kapitalmarkt

  • Nachhaltige ETFs

    Bilden einen Index nach, der nach Nachhaltigkeitskriterien zusammengestellt ist – meist mit niedrigen laufenden Kosten.

    Passiv
  • Aktive Nachhaltigkeitsfonds

    Fondsmanager:innen wählen Unternehmen gezielt nach Nachhaltigkeitskriterien aus – die Kosten sind meist höher als bei ETFs.

    Aktiv gemanagt
  • Artikel-9-Fonds

    Verfolgen nach der EU-Offenlegungsverordnung ein nachhaltiges Anlageziel – die anspruchsvollste Kategorie.

    Nachhaltiges Ziel
  • Themenfonds

    Investieren gezielt in Bereiche wie erneuerbare Energien, Wasser oder Bildung – weniger breit gestreut und daher oft schwankungsanfälliger.

    Fokussiert

  • Green Bonds

    Der Erlös fließt in festgelegte Umwelt- und Klimaprojekte, etwa erneuerbare Energien oder energieeffiziente Gebäude.

    Umwelt & Klima
  • Social Bonds

    Finanzieren soziale Projekte wie bezahlbaren Wohnraum, Bildung oder Gesundheitsversorgung.

    Soziales
  • Sustainability Bonds

    Verbinden grüne und soziale Projekte in einer Anleihe.

    Kombiniert
  • Sustainability-Linked Bonds

    Die Konditionen, etwa der Zins, hängen davon ab, ob der Emittent vorab festgelegte Nachhaltigkeitsziele erreicht.

    Zielgebunden

  • Fondsgebundene Rentenversicherung

    Deine Beiträge fließen in Fonds – viele Tarife bieten eine Auswahl nachhaltiger Fonds.

    Altersvorsorge
  • Klassische Lebens- & Rentenversicherung

    Der Versicherer legt deine Beiträge an – achte darauf, ob er dabei Nachhaltigkeitskriterien anwendet und darüber berichtet.

    Langfristig
  • Hausrat & Haftpflicht

    Manche Tarife enthalten ökologische Extras – etwa die Übernahme von Mehrkosten, wenn beschädigte Geräte durch besonders energieeffiziente ersetzt werden.

    Alltag
  • Wohngebäudeversicherung

    In manchen Tarifen übernehmen Öko-Bausteine Mehrkosten, wenn nach einem Schaden energieeffizienter wieder aufgebaut wird.

    Eigentum

Ausgewählte Produkte mit Angaben wie SFDR-Einstufung und laufenden Kosten findest du auf der Finance-Plattform.

Zur Finance-Plattform

Was macht ein Finanzprodukt nachhaltig?

Drei Dimensionen, nach denen Unternehmen und Projekte – und damit auch Finanzprodukte – bewertet werden: Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung, kurz ESG.

Environmental – Umwelt

Wie wirken sich die finanzierten Unternehmen und Projekte auf Klima und Natur aus?

  • CO₂-Emissionen & Klimarisiken
  • Ressourcenverbrauch & Kreislaufwirtschaft
  • Biodiversität & Ökosystemschutz
  • Erneuerbare Energien & Effizienz

Social – Soziales

Wie gehen sie mit Menschen um – im eigenen Betrieb und entlang der Lieferkette?

  • Faire Arbeitsbedingungen
  • Menschenrechte in der Lieferkette
  • Diversität & Inklusion
  • Gesundheit & Gemeinschaft

Governance – Unternehmensführung

Wie verantwortungsvoll und transparent werden sie geführt?

  • Transparente Berichterstattung
  • Unabhängige Kontrollgremien
  • Anti-Korruption & Compliance
  • Langfristiges Risikomanagement

Gut zu wissen: ESG-Ratings verschiedener Anbieter kommen für dasselbe Unternehmen oft zu unterschiedlichen Ergebnissen. Ein Blick in die Kriterien eines Produkts lohnt sich deshalb.Quelle: Berg, Kölbel & Rigobon (2022), Review of Finance

Zu diesen SDGs kann nachhaltige Geldanlage beitragen

Mit nachhaltig angelegtem Geld kannst du mehrere der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützen – zum Beispiel diese:

  • Zu diesen SDGs kann nachhaltige Geldanlage beitragen
  • Kein Hunger
  • Gesundheit und Wohlergehen
  • Hochwertige Bildung
  • Geschlechtergleichheit
  • Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • Nachhaltige Städte und Gemeinden
  • Leben unter Wasser
  • Leben an Land
  • Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Häufige Fragen

Antworten rund um nachhaltige Finanzprodukte.

Beide Begriffe stammen aus der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR). Sie regelt, welche Nachhaltigkeitsinformationen Anbieter von Finanzprodukten veröffentlichen müssen.

Artikel-8-Fonds bewerben ökologische oder soziale Merkmale – Nachhaltigkeit muss aber nicht ihr eigentliches Anlageziel sein. Artikel-9-Fonds verfolgen ein nachhaltiges Anlageziel: Abgesehen etwa von Positionen zur Absicherung oder für Liquidität dürfen sie nur in nachhaltige Investitionen im Sinne der Verordnung anlegen, und sie müssen regelmäßig berichten, wie sie ihr Ziel erreichen. Artikel 9 ist damit die anspruchsvollere Kategorie.

Wichtig: Die Einstufung nimmt der Anbieter selbst vor – sie ist kein Gütesiegel. Die EU überarbeitet die Verordnung derzeit: Nach dem Vorschlag der EU-Kommission vom November 2025 sollen Artikel 8 und 9 durch Produktkategorien mit Mindestanforderungen ersetzt werden. Bis neue Regeln gelten, bleibt es bei Artikel 8 und 9 (Stand: Oktober 2026).

„Nachhaltig“ ist bei Banken kein geschützter Begriff, und es gibt keine einheitlichen Mindeststandards. Diese Fragen helfen dir weiter:

  • Ausschlusskriterien: Schließt die Bank Kredite und eigene Anlagen etwa in fossile Energien, Atomkraft, Rüstung oder Unternehmen mit Menschenrechtsverletzungen klar aus?
  • Positivkriterien: Fördert sie gezielt Bereiche wie erneuerbare Energien, ökologisches Bauen, Bildung oder Pflege?
  • Transparenz: Legt sie offen, an wen sie Kredite vergibt und wie sie ihr eigenes Geld anlegt?

Orientierung geben unabhängige Vergleiche wie der Fair Finance Guide Deutschland oder Tests der Stiftung Warentest. Und frag ruhig direkt bei deiner Bank nach.

Green Bonds sind Anleihen, deren Erlös in festgelegte Umwelt- oder Klimaprojekte fließt – etwa in erneuerbare Energien oder energieeffiziente Gebäude. Wie grün sie tatsächlich sind, hängt vom Einzelfall ab. Lange gab es dafür nur freiwillige Marktstandards wie die Green Bond Principles der International Capital Market Association (ICMA).

Seit dem 21. Dezember 2024 gibt es zusätzlich den freiwilligen EU-Standard für grüne Anleihen (European Green Bond): Mindestens 85 % der Erlöse müssen in Tätigkeiten fließen, die der EU-Taxonomie entsprechen, und externe Prüfstellen müssen bei der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA registriert sein und werden von ihr beaufsichtigt.

Achte darauf, wofür das Geld konkret verwendet wird, ob ein externes Gutachten (z. B. eine Second-Party Opinion) vorliegt und ob der Emittent regelmäßig über Mittelverwendung und Wirkung berichtet. Und: Ein Green Bond sagt nichts darüber aus, wie nachhaltig das übrige Geschäft des Emittenten ist.

Nein. Nachhaltigkeitshelden ist eine Informationsplattform: Wir erklären Begriffe, geben einen Überblick über nachhaltige Finanzprodukte und verlinken auf die Anbieter. Wir bieten keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung an und sprechen keine persönlichen Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf aus.

Wenn du eine individuelle Beratung möchtest, wende dich an eine unabhängige Stelle – zum Beispiel an eine Verbraucherzentrale oder an eine zugelassene Honorar-Anlageberatung.

Greenwashing heißt: Ein Produkt wird nachhaltiger dargestellt, als es ist. Typische Warnzeichen sind:

  • vage Begriffe wie „grün“ oder „klimafreundlich“ ohne nachvollziehbare Belege,
  • ein Name, der mehr verspricht, als die Anlagen halten – ein Blick auf die größten Positionen lohnt sich,
  • fehlende oder sehr weiche Ausschlusskriterien,
  • keine regelmäßige, überprüfbare Berichterstattung.

Hilfreich: Seit Mai 2025 müssen Fonds in der EU, die Begriffe wie „ESG“ oder „nachhaltig“ im Namen tragen, mindestens 80 % ihrer Anlagen entsprechend ausrichten und bestimmte Ausschlüsse beachten (ESMA-Leitlinien zu Fondsnamen). Für Sparprodukte wie Konten gilt das nicht. Lies außerdem die vorvertraglichen Nachhaltigkeitsinformationen und das Basisinformationsblatt und achte auf unabhängige Siegel wie das FNG-Siegel.

Die Finance-Plattform kannst du kostenlos und ohne Anmeldung nutzen. Schließt du über einen Link auf unserer Plattform einen Vertrag bei einem Anbieter ab, können wir dafür eine Vergütung erhalten. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Entdecke nachhaltige Finanzprodukte auf unserer Plattform

Auf der Finance-Plattform findest du Erklärungen zu den wichtigsten Produktkategorien und erste konkrete Produkte – kostenlos und ohne Anmeldung. Wir bauen das Angebot laufend aus: Melde dich für unseren Newsletter an, dann halten wir dich über neue Produkte und Funktionen auf dem Laufenden.

Keine Anlageberatung – bitte beachte unseren Disclaimer und Risikohinweis.

Bleib auf dem Laufenden

Melde dich für unseren Newsletter an und erhalte Updates zu neuen Modulen, nachhaltigen Tipps und exklusiven Aktionen.

Disclaimer

Die auf dieser Seite und auf der Finance-Plattform von Nachhaltigkeitshelden bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar und sind keine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, die die persönlichen Verhältnisse berücksichtigt. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen. Angaben zu Nachhaltigkeitsaspekten beruhen auf öffentlich zugänglichen Daten, unter anderem von Drittanbietern, und können von den tatsächlich praktizierten Standards der Anbieter abweichen. Nutzer:innen sollten die Angaben selbst prüfen – insbesondere anhand von Basisinformationsblatt, Verkaufsprospekt und vorvertraglichen Informationen des jeweiligen Anbieters. Soweit gesetzlich zulässig, haften wir nicht für Schäden, die aus Entscheidungen auf Grundlage dieser Informationen entstehen; unberührt bleibt die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die Plattform enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Für diese Inhalte ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich; wir machen sie uns nicht zu eigen. Kommt über einen Link auf unserer Plattform ein Vertrag zustande, können wir vom Anbieter eine Vergütung erhalten; für Nutzer:innen entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Wir behalten uns alle Rechte an unserer Datenbank vor.


Risikohinweis

Investitionen in Wertpapiere und andere Finanzprodukte sind mit Risiken verbunden, die bis zum teilweisen oder vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Nachhaltigkeitsmerkmale allein sagen nichts über Rendite oder Risiko eines Produkts aus. Bankeinlagen sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Kund:in und Bank geschützt – vor Kursverlusten bei Wertpapieren schützt sie nicht. Nutzer:innen sollten die Risiken sorgfältig abwägen und sich bei Bedarf unabhängig und professionell beraten lassen.


Quellen

  1. Deutsche Bundesbank: Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung in Deutschland im zweiten Quartal 2026, Pressemitteilung vom 20. Oktober 2026
  2. Europäische Zentralbank: MFI-Zinsstatistik für den Euroraum – August 2026, Pressemitteilung vom 1. Oktober 2026
  3. Europäische Kommission: Strategische Vorausschau 2023 (2023 Strategic Foresight Report), COM(2023) 376 vom 6. Juli 2023
  4. BloombergNEF: Energy Supply Banking Ratio für 2025, 18. September 2026
  5. Whelan, Atz & Clark (2021): ESG and Financial Performance – Uncovering the Relationship by Aggregating Evidence from 1,000 Plus Studies Published between 2015–2020, NYU Stern Center for Sustainable Business & Rockefeller Asset Management
  6. Berg, Kölbel & Rigobon (2022): Aggregate Confusion – The Divergence of ESG Ratings, Review of Finance 26(6), S. 1315–1344
  7. Verordnung (EU) 2019/2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Offenlegungsverordnung, SFDR)
  8. Verordnung (EU) 2023/2631 über europäische grüne Anleihen (European Green Bond Standard)
  9. ESMA: Leitlinien zu Fondsnamen mit ESG- oder nachhaltigkeitsbezogenen Begriffen, 14. Mai 2024
  10. Richtlinie 2014/49/EU über Einlagensicherungssysteme

Stand der Angaben: Oktober 2026